Oldtimer Autoversicherung

Ist eine Oldtimer Autoversicherung empfehlenswert oder nicht

Viele Schritte sind beim Abschluss einer Oldtimer Autoversicherung nötig. Was ist alles zu beachten und wann lohnt sich diese Art Versicherung.

Wer einen Oldtimer besitzt kann stolz sein. Ist er noch nicht restauriert, dann warten noch lange Abende der Bastelei auf einen. Aber auch nach der Restaurierung will das Fahrzeug gepflegt sein. Und vor allem will man es auch nutzen: Zu Treffen fahren oder seinen Besitz Gleichgesinnten zeigen. Doch wie fährt man optimal versichert dahin? Versicherungsgesellschaften bieten hierfür eine spezielle Oldtimer Autoversicherung an. Die einzelnen Tarife werden individuell angepasst.

Es gibt dabei zwei wichtige Grundregeln zu beachten. Das Fahrzeug muss ein bestimmtes Alter haben und einen entsprechenden Zustand. Die einzelnen Altersklassen sind wie folgt gestaffelt: 20 bis 29 Jahre, 30 bis 44 Jahre, ab 45 Jahren. Wer ein Motorrad als Oldtimer versichern will, muss beachten, dass sein Fahrzeug ein Mindestalter von 30 Jahren erreicht hat. PKW, Traktoren und sonstige Fahrzeuge werden mit einem Mindestalter von 20 Jahren versichert.

Der Versicherer benötigt vor dem Abschluss des Vertrages ein Gutachten über den Zustand des Fahrzeuges. Hierbei werden der technische Zustand und die Originalität des Fahrzeuges begutachtet. Es besteht auch die Möglichkeit eine Kurzbewertung durchzuführen. Der Marktwert des Kfz darf dabei max. 35000 € betragen, bei Krafträdern max. 15000 €. Diese Gutachten führt ein Sachverständiger der DEKRA durch. Das Fahrzeug wird in diesem Gutachten auf einer Skala von 1-5 bewertet. Die Eins steht hier für sehr gut erhalten oder restauriert. Versichert wird das Fahrzeug nur mit einer Bewertung von 1-3. Fällt Ihr Fahrzeug in diese Kategorie, dann können Sie dieses Gutachten mit Originalfotos der Oldtimer Versicherungsgesellschaft einreichen. Weitere Klauseln für einen Tarif sind, dass das Fahrzeug in einer Garage abgestellt wird und maximal 7500 km im Jahr gefahren wird. Der Oldtimer muss privat genutzt werden und bei Traktoren und sonstigen Fahrzeugen darf er nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht werden. Der Versicherungsnehmer muss auch mind. 25 Jahre alt sein. Ist das Kfz zwischen 20 und 29 Jahren alt, so muss der Mindestwert 4000 € betragen. Die Haftpflichtversicherung errechnet sich dann aus Marktwert und Motorleistung in Kilowatt.

Auch in der Versicherungsdauer gibt es Unterschiede. Das Kurzzeitkennzeichen kann für eine maximale Dauer von 5 Tagen genutzt werden. Hier ist ein Mindestpreis zu entrichten. Die meisten wählen wohl das Rote Dauerkennzeichen. Hier wird der Tarif individuell nach Fahrzeug ermittelt. Vorteil: Wenn Sie noch einen zweiten Oldtimer besitzen, kann dieser über das gleiche Kennzeichen mitversichert werden. Das Saisonkennzeichen findet man eher in der Zweiradklasse. Hier ist ein Mindestzeitraum vorgeschrieben, in der Regel 6 Monate. Der Tarif wird anhand des Zeitraumes errechnet. Wer sein Fahrzeug mal eine Weile still legen will, kann dies tun. Er erhält hier eine Ruheversicherung. Das Fahrzeug muss vorher einen Mindestzeitraum versichert gewesen sein. Diese Versicherung endet nach 18 Monaten. Eine Oldtimer-Autoversicherung lohnt sich also in der Regel. Die Tarife sind im Vergleich zu Youngtimern angemessen.


Oldtimer Nachrichten

Oldtimer Nachrichten informieren die grosse Fangemeinde der betagten Flitzer über die neuesten Entwicklungen in der Szene oder aktuelle Veranstaltungen.

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Oldtimer vermieten

Wer Oldtimer vermieten will, muss in der Regel nicht lange auf interessierte Liebhaber der alten Fahrzeuge warten, denn mieten ist oft günstiger als kaufen.

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