Audi Oldtimer

Audi Oldtimer - Sportlichkeit im Zeichen der vier Ringe

Beim Audi Oldtimer denkt man wohl nicht zuerst an DKW, Horch oder Wanderer - doch der Zusammenschluss dieser drei Marken mit Audi brachte den Erfolg.

Wenn es um das Thema Audi Oldtimer geht, müsste der Firmen-Slogan nicht wie heutzutage "Vorsprung durch Technik", sondern "Vorsprung durch Zusammenschluss" lauten. Die berühmten vier Ringe, Markenzeichen des Audi-Konzerns, symbolisieren die Vereinigung der vier Automarken Audi, Wanderer, Horch und DKW im Jahre 1932.

August Horch hatte sein Automobilwerk kurz vor der Jahrhundertwende 1899 in Köln gegründet. Der allererste Horch, der 1901 erstmals auf deutschen Straßen fuhr, hatte zwei Zylinder und vier PS. Nach einem Streit mit dem Aufsichtsrat seiner Firma baute Horch 1909 ein neues Werk in Zwickau und nannte seine Automobile fortan Audi - der lateinische Name für Horch. Der Audi Typ K war 1921 übrigens das erste Auto in Deutschland, das sein Lenkrad auf der linken Seite hatte! Bis dahin war die Rechtslenkung - von der Pferdekutsche übernommen - üblich.

1913 ging der erste Wanderer, genannt "Puppchen", in Serie. Bei DKW, in den 20er Jahren größter Motorradhersteller der Welt, wurde das erste Auto 1928 gebaut. 1932 dann schlossen sich die vier Werke Audi, Wanderer, Horch und DKW zur "Auto Union AG" zusammen. Firmensitz war das sächsische Chemnitz. Nach den Plänen von Ferdinand Porsche baute Audi ab Mitte der 30er Jahre Sportwagen und begründete eine lange Renntradition. Nach dem Krieg - wo hauptsächlich für das Militär produziert wurde - und der Demontage wurde 1949 in Ingolstadt ein neues Werk gegründet. Die erste Limousine war 1950 das Modell DKW Meisterklasse F89P.

Die Audi Oldtimer stammen natürlich nicht nur aus dieser turbulenten Zeit vor und nach dem Krieg, sondern vor allem auch aus den 60er- und 70er-Jahren. Die kleineren Modelle, so z.B. der Audi 60 von 1965 oder der Audi 75 von 1966, sind heute nur schwer in gutem Zustand zu kriegen, deshalb aber um so mehr von Liebhabern begehrt. Ein Riesenerfolg wurde ab 1968 der Audi 100, eine sportliche Limousine, ausgestattet mit vier Zylindern, lieferbar als 2- oder 4-Türer oder als Coupe. Nach dem Zusammenschluss mit NSU - der RO80 war quasi der Vorläufer des Audi 100 C1 - kam dann 1976 der Audi 100 C2 heraus, der erstmals auf den danach so erfolgreichen Fünfzylinder-Motor setzte.

Der vielleicht schönste Audi Oldtimer ist der Audi 100 Coupe S, der 1969 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Mit vier Zylindern, knapp 1,9 Kubik und 115 PS kam das Coupe in knallbunten Farben in den Handel und war ein Renner bei Fans des sportlichen Fahrens. Noch sportlicher ging es beim Audi Quattro zu, der sich im Rennsport einen Namen machte. In den 80er-Jahren bescherte der Allrad-Audi den Ingolstädtern zweimal die Rallye-Marken-Weltmeisterschaft.


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